21.02.2025 um 13:00 Uhr Bredstedt

+++ Übergreifendes Training +++

 

Während eines Atemschutzeinsatzes steigt das Risiko für akute Kreislauferkrankungen oder körperliche Verletzungen um ein Vielfaches an.

Dies macht es notwendig, dass ab dem Stichwort FEU (Feuer Standard) immer der primäre Rettungsdienst mitalarmiert wird selbst dann, wenn es vor Ort keine Verletzten oder Betroffenen zu beklagen gibt.
Besonders bei langwierigen Einsatzsituationen wird zur Ressourcenschonung der reguläre Rettungsdienst durch ehrenamtliche Kräfte aus sanitätsdienstlichen Einheiten (i.d.R. Schnelleinsatzgruppen) unterstützt oder gar vollständig ausgelöst.

Unter dem Schlagwort: Atemschutznotfall fand in Bredstedt ein organisationsübergreifendes Training mit der DRK OV Bredstedt e.V. / Bereitschaft und dem DRK Leck statt.
In kleineren Übungsszenarien verunfallten unsere Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr und wurden nach erfolgter Rettung an die Einsatzkräfte des DRKs zur medizinischen Behandlung übergeben.

Im Fokus lag dabei nicht nur die schematische Patientenbehandlung, sondern auch Berührungsängste gegenüber der feuerwehrtechnischen Ausrüstung und den Atemschutzgeräten abzubauen sowie die Schnittstellen zwischen Feuerwehr und medizinischer Versorgung zu optimieren.