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Orkan "Xaver": Feuerwehren raten zur Vorsorge

Sturmtief Xavar 

Nach dem Sturmtief Christian wird uns morgen der Orkan Xaver erreichen. Bitte sichern Sie Ihr Gebäude. Sichern Sie alles, was durch den Sturm herumfliegen könnte. Parken Sie ihr Fahrzeug möglichst geschützt. Sorgen Sie dafür, dass alle Wasserabläufe frei sind. Wenn Sie beschädigte Bäume vom letzten Sturm Christian haben, entfernen Sie diese möglichst noch, um vermeidbare Schäden zu vermeiden. Halten Sie sich zum Zeitpunkt des Sturmes in einem sicheren Gebäude auf. Sammeln Sie KEINE herumfliegenden Teile auf, welche sie wohlmöglich verletzen könnten. Weitere Information finden Sie in der Pressemitteilung des Landesfeuerwehrverbandes vom 04.12.2013 | 11:26 Uhr.

 

Link zur Pressemitteilung

 

+ + + NICHT LEBENSBEDROHLICHE NOTRUFE PER E-MAIL + + +

Uns steht erneut ein schwerer Sturm bevor - die Leitstelle Nord hat dafür extra eine E-Mailadresse eingerichtet, wo nicht lebensbedrohliche Notfälle gemeldet werden können um die Notrufe 112 und 110 zu entlasten. Vor nicht mal fünf Wochen richtete Sturmtief Christian schwere Schäden an. Am Donnerstag soll Sturmtief Xavar über Norddeutschland hinwegziehen, welche Ausmaße dieser Sturm erreichen wird, ist noch unklar, flächenmäßig ist dieser jedoch deutliche größer. In der "heißen" Phase von Sturm Christian wurden allein in der Leitstelle Nord 432 Anrufer pro Stunde gezählt, normalerweise sind es etwa 22 Anrufer, die innerhalb einer Stunde den Notruf wählen.

Die hohe Zahl an Notrufen ergab sich daraus, dass die Bürgerinnen und Bürger jeden Schaden über die Notrufnummer 112 oder 110 gemeldet haben. Auch jene, die nicht lebensbedrohlich waren. "Es ist verständlich, dass die Bürgerinnen Bürger umgehend bei einem Schadeneintritt versuchen Hilfe zu bekommen. Nur kann diese Vielzahl an Notrufen nicht zeitnah bearbeitet werden. Hier ist es erforderlich, dass Prioritäten gesetzt werden.", so Sacha Münster, stellvertretender Leiter des kommunalen Teils der Leitstelle Nord in Harrislee, "Die Prioritäten werden im Verlauf der Notrufabfrage herausgestellt und entsprechend zu Dispositionen berücksichtigt. Hierbei geht es nicht danach wer zuerst gemeldet hat bekommt zuerst Hilfe."

Nun hat die Leitstelle Nord eine Emailadresse eingerichtet. Unter 

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können nicht lebensbedrohliche Notfälle gemeldet werden. Das Emailpostfach wird im Sturmzeitraum ständig überwacht und eingehende Meldungen werden dann entsprechend in die Bearbeitung übernommen. "Der Hilfesuchende braucht keinen langen Texte verfassen. Zur Bearbeitung benötigen wir lediglich die Angabe von Ort, ggfls. Ortsteil, Adresse, Rückrufnummer und einer kurzen Beschreibung vom Schadenereignis. Dann können wir handeln.", erläutert Münster die geplante Vorgehensweise.

Verhaltenshinweise für die Bürgerinnen und Bürger - Vermeiden Sie im Sturmzeitraum den Aufenthalt im Freien - Schließen Sie die Fenster und Türen - Parken Sie ihr Kraftfahrzeug nicht unter hohen Bäumen - Nutzen Sie den NOTRUF 112 oder 110 ausschließlich bei lebensbedrohlichen Notfällen - Melden Sie nicht lebensbedrohliche Notfälle per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an 0461 / 99930549 - Sollten Sie weder über Email noch über Fax verfügen melden Sie ihren Sturmschaden erst, wenn der Sturm merklich nachgelassen hat - Sollte das Kommunikationsnetz ausfallen suchen Sie in dringenden Notfällen das nächste Feuerwehrgerätehaus auf, wenn Ihnen dies gefahrlos möglich ist!

Donnerstag, 19. Oktober 2017